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Wohnen 60plus

Projekt Beschreibung

Das Projekt „Wohnen 60plus“ in der ehemaligen Dreifaltigkeitskirche besteht seit Februar 2013. Es hat Modellcharakter, weil es barrierefreien Mietwohnraum für ältere wohnungslose Menschen mit pflege- und hauswirtschaftlichem Hilfebedarf erschließt. Personen dieser Zielgruppe sind am Wohnungsmarkt besonders benachteiligt und finden nur sehr schwer oder gar keinen Zugang zu entsprechenden Hilfeeinrichtungen. Durch das Raum- und Wohnkonzept wird der Wunsch der Mieter nach Individualität, Privatsphäre und Selbstentfaltung unterstützt, gleichzeitig aber auch dem Bedürfnis nach Zugehörigkeit, Geselligkeit, Anregung und Ansprache entgegengekommen. Neben den einzelnen Appartements, jeweils mit Küche, Dusche und WC hat jeder Mieter nach diesem Wohngruppenmodell anteilig eine Gemeinschaftsfläche anzumieten. Zu dieser Gemeinschaftsfläche gehört auch eine Wohnküche, in der eine Wirtschafterin Mahlzeiten zubereitet und diese den Mietern anbietet. Darüber hinaus finden weitere Aktivitäten und Angebote in diesem Raum statt. Bei der Gestaltung mancher Aktivitäten werden auch die Mieter des Quartiers einbezogen und eingeladen. So entstehen nachbarschaftliche Kontakte und eine Integration ins Wohnquartier.

Selbstverantwortung schafft Selbstvertrauen.

Jeder Mieter des „Wohnen 60plus“ setzt selbstverständlich seine Rente zur Deckung der Miete und des Lebensunterhalts ein. Ergänzend werden Grundsicherungsleistungen gewährt. Die pflegerische Versorgung wird über die individuellen Ansprüche der jeweiligen Mieter realisiert.

Christian Benning

Kinderhauser Straße 57
48147 Münster
Telefon 02 51 – 38 42 01 38

Wer wir sind und wie wir heißen.

Zum Mitarbeiterteam des „Wohnen 60plus“ gehört ein Sozialarbeiter, eine Wirtschafterin, eine Hauswirtschafterin und fünf studentische Mitarbeiter.

Die Sozialarbeiterstelle wird vom Ministerium Arbeit Integration Soziales (MAIS), des Landes NRW nach dem Förderkonzept zum Aktionsprogramm „Obdachlosigkeit verhindern – Weiterentwicklung der Hilfen in Wohnungsnotfällen“ gefördert.

Die krankenpflegerische Versorgung der Mieter des „Wohnen 60plus“ übernehmen externe Pflegedienste gemäß § 37 SGB V und gemäß §§ 36 ff. SGB XI.

 

 

 

Wie gut, solche Partner zu haben!

Mit diesen Kooperationspartnern arbeitet der Förderverein für Wohnhilfen e.V. im Rahmen des „Wohnen 60plus“ zusammen:




Wir wollen’s wissen.

Das Ministerium Arbeit Integration Soziales (MAIS), des Landes NRW fördert das Projekt mit einer Personalstelle Sozialarbeit und finanziert die Evaluation. Der Förderverein für Wohnhilfen e.V. realisiert die Evaluation zusammen mit dem Institut für Praxisentwicklung und Evaluation (IPE) der Fachhochschule Münster. Die Evaluation beinhaltet im ersten Schritt die Erfassung aller wohnungslosen Menschen über 60 Jahren und deren Lebenslagen. Des Weiteren wurden die Auswahl der Mieter des „Wohnen 60plus“, sowie der Einzug und das Leben ins „Wohnen 60plus“ evaluiert. Die Ergebnisse der Evaluation werden demnächst veröffentlicht.

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